Lynn Nottage
Die Anwendungsmöglichkeiten für KI-basierte Technologien in den Museen wachsen stetig an. Zugleich nehmen auch die Risiken und Unsicherheiten zu. Auch Museen sind gefordert, einen Spagat zwischen Innovationskraft und Regulierung zu vollziehen.
Die fulminante Live-Prompting Session (siehe Bild) beim österreichischen Museumstag in Bozen im Herbst 2025 zeigte, welche Möglichkeiten und schnellen Entwicklungen KI-basierte Tools mit sich bringen. Zugleich wurde deutlich, dass es trotz der KI-Verordnung der EU-Kommission noch zahlreiche Unsicherheiten sowie finanzielle Asymmetrien gibt, die in den Museumsalltag hineinreichen. Das geht über die Fragen, welche Tools wir legal nutzen können, ohne Risiken beim Datenschutz oder Urheberrecht einzugehen, weit hinaus. Entscheidend ist nicht, ob Museen KI nutzen, sondern unter welchen Bedingungen und zu wessen Vorteil.
Von: Katrin Vohland (Generaldirektorin, Naturhistorisches Museum Wien), Daniela Apaydin (Projektmitarbeiterin Kulturpool, Naturhistorisches Museum Wien), Philip Fischer (Digitale Agenden, Naturhistorisches Museum Wien), Wien